Außenbereich

Parkhausbeleuchtung mit LED.
Hell, sicher, sensorgesteuert.

Parkhäuser und Tiefgaragen sind rund um die Uhr beleuchtet, auch wenn auf vielen Ebenen kaum jemand parkt. Gleichzeitig entscheiden Helligkeit und Gleichmäßigkeit darüber, ob sich Menschen sicher fühlen. LED mit Präsenzsensorik löst beides – oft sogar in den vorhandenen Leuchten.

Aktualisiert am · 3 Min. Lesezeit · TRiALED Lichtberatung

Auf einen Blick
  • Typische Richtwerte: 75 lx für Fahrwege und Parkflächen, 300 lx an Ein- und Ausfahrten tagsüber
  • Präsenzsensorik dimmt ungenutzte Bereiche auf ein Grundlicht
  • Feuchtigkeit, Abgase und Streusalz verlangen robuste Leuchten
  • Vorhandene T8-Armaturen lassen sich oft mit LED-Modulen weiterverwenden

Wie hell muss ein Parkhaus sein?

Für Parkhäuser und Tiefgaragen nennt die DIN EN 12464-1 typische Wartungswerte:

BereichTypischer Wartungswert
Fahrwege75 lx
Parkflächen75 lx
Ein- und Ausfahrten tagsüber300 lx
Ein- und Ausfahrten nachts75 lx
Kassen und Kassenautomaten300 lx

Die höheren Werte an Ein- und Ausfahrten tagsüber helfen den Augen beim Übergang vom hellen Tageslicht in die Garage. Zusätzlich regeln die Garagenverordnungen der Länder Anforderungen an Beleuchtung und – bei größeren Garagen – an Sicherheitsbeleuchtung. Mehr dazu im Ratgeber Notbeleuchtung.

Präsenzsensorik: das größte Sparpotenzial

Ein Parkhaus ist selten voll belegt, schon gar nicht nachts. Präsenz- oder Bewegungsmelder dimmen Bereiche ohne Fahrzeuge und Fußgänger auf ein Grundlicht und fahren das Licht hoch, sobald jemand kommt. Das Grundlicht sorgt dafür, dass niemand in einen dunklen Bereich fahren oder laufen muss.

  • Sensoren entlang der Fahrwege, damit das Licht vor dem Fahrzeug hochfährt
  • Nachlaufzeit so, dass Fußgänger bis zum Ausgang begleitet werden
  • Treppenhäuser und Zugänge mit eigener Zone
Sensorik erlebenLicht nur dort, wo jemand ist.Die interaktive Simulation zeigt, wie Präsenzmelder arbeiten.Simulation ansehen

Welche Leuchten eignen sich?

Feuchtigkeit, Kondenswasser, Abgase, Streusalz und gelegentliche Anfahrschäden verlangen robuste Leuchten mit hoher Schutzart und guter Schlagfestigkeit. Typische Lösungen:

  • Feuchtraumleuchten als Komplettarmatur, zum Beispiel die Serie 98 mit bis zu 179 lm/W
  • LED-Module für vorhandene Wannenleuchten, zum Beispiel das T8-LED-Modul Serie 08 – die Armatur bleibt
  • Umbausets für bestehende Leuchten, zum Beispiel die Serie 15

Aus der Praxis: 2.830 Leuchten weiter genutzt

Im Parkhaus eines Möbelhauses waren 2.830 relativ junge T8-Armaturen verbaut. Statt sie zu entsorgen, wurden sie mit LED-Modulen der Serie 08 und neuen Betriebsgeräten modernisiert. Das Ergebnis: 68 % weniger Beleuchtungsenergie, weniger Wartung und eine Amortisation in 19 Monaten.

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Sicherheitsgefühl gestalten

Neben der Beleuchtungsstärke tragen helle Wände und Decken, gut ausgeleuchtete Zugänge, Zahlungsbereiche und Wegweiser zum Sicherheitsgefühl bei. Dunkle Ecken und flackernde Leuchten wirken dagegen abschreckend – ein Grund mehr, alte Leuchtstofflampen zu ersetzen.

Häufige Fragen

Wie viel Lux braucht eine Tiefgarage?

Die DIN EN 12464-1 nennt typischerweise 75 lx für Fahrwege und Parkflächen sowie 300 lx für Ein- und Ausfahrten tagsüber. Die Garagenverordnungen der Länder können weitere Anforderungen stellen.

Lohnen sich Bewegungsmelder im Parkhaus?

Meist ja, weil viele Bereiche die meiste Zeit leer sind. Sensoren dimmen dann auf ein Grundlicht und fahren bei Bewegung hoch.

Kann ich die vorhandenen Parkhausleuchten behalten?

Oft ja. Im Parkhaus eines Möbelhauses wurden 2.830 T8-Armaturen mit LED-Modulen der Serie 08 modernisiert – mit 68 % weniger Beleuchtungsenergie.

Braucht ein Parkhaus Notbeleuchtung?

Größere Garagen benötigen nach den Garagenverordnungen der Länder in der Regel eine Sicherheitsbeleuchtung. Die genauen Anforderungen hängen von Größe und Bauart ab.

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