Produkte / Lichtmanagement

Licht, das merkt,
ob jemand da ist.

Sensorik und Lichtsteuerung von Autani und Keilton: Präsenz, Tageslicht und Zeitpläne steuern jede Leuchte einzeln – vom einzelnen Raum bis zum vernetzten Standort.

PräsenzTageslichtBluetooth MeshZonenEnergiemessung
Warum überhaupt

Die sparsamste Leuchte
ist die, die aus ist.

Eine LED-Umrüstung senkt den Verbrauch je Betriebsstunde. Sensorik senkt die Betriebsstunden selbst. Beides zusammen wirkt deutlich stärker als jede Maßnahme für sich – und in Bereichen mit wechselnder Nutzung ist der zweite Schritt oft der größere.

Lagergänge, Nebenräume, Treppenhäuser, Parkflächen und Hallen mit Schichtbetrieb brennen heute häufig durch, obwohl dort über weite Strecken niemand arbeitet. Genau dort setzt das Lichtmanagement an.

Was der Gesetzgeber will

Steuerung ist
keine Kür mehr.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) setzt die europäische Gebäuderichtlinie in deutsches Recht um und verlangt bei Nichtwohngebäuden zunehmend eine bedarfsgerechte Regelung der Gebäudetechnik. Beleuchtung gehört dazu.

Unsere Leuchten sind deshalb Sensor-Ready: Sie sind darauf vorbereitet, Sensorik aufzunehmen – auch später, wenn das Projekt dafür bereit ist.

Sensorik erleben

Licht nur dort,
wo jemand ist.

Eine Person geht durch den Regalgang, danach fährt ein Gabelstapler. Sensoren schalten nur die Leuchten in der Nähe ein.

Sensorik
Grundlicht
Lichtfarbe
Leuchten an
– / 8
Energie gegenüber Dauerlicht
–
Gerade erkannt
–

Gestrichelt: der Erfassungsbereich eines Sensors. Die Leuchte schaltet ein, sobald jemand darin ist, und bleibt danach kurz an (Nachlaufzeit). Illustration, keine Messung. Die tatsächliche Einsparung hängt von Nutzung, Nachlaufzeit und Grundlicht ab.

Systemaufbau

Vier Ebenen.
Ein System.

  1. Die Leuchte.

    Ein Sensor und ein kleiner Controller sitzen in oder an der Leuchte. Damit wird jede Leuchte einzeln schalt- und dimmbar. Fachlich heißt das Lichtsteuerung auf Leuchtenebene, kurz LLLC.

  2. Die Zone.

    Leuchten, Sensoren, Schalter und Zubehör eines Bereichs bilden ein Bluetooth-Mesh-Netz. Jedes Gerät gibt Funksignale weiter, das Netz trägt sich selbst. Eine Zone kann rund 100 Knoten umfassen.

  3. Das Gateway.

    Über ein Gateway wird aus der lokalen Zone ein Teil der Anlage: Zeitpläne laufen synchron, Verbrauchsdaten werden gesammelt, mehrere Zonen wachsen zusammen.

  4. Die Zentrale.

    Der Autani Manager mit der EnergyCenter-Software führt alles zusammen: Beleuchtung, Sensordaten und weitere Gebäudetechnik auf einer Oberfläche, grafisch auf dem Grundriss, mit Auswertung über die Zeit.

Nicht jedes Projekt braucht alle vier Ebenen. Viele Anlagen arbeiten dauerhaft auf Ebene zwei – die Zentrale kommt erst dazu, wenn mehrere Bereiche oder Standorte zusammenwachsen sollen.

Was gesteuert wird

Vier Regeln,
die Strom sparen.

Präsenz.

Ein PIR- oder Mikrowellensensor erkennt, ob jemand da ist. Die Leuchte geht an und nach einer eingestellten Nachlaufzeit wieder aus oder auf ein Grundlicht zurück.

Tageslicht.

Ein Lichtsensor misst die Helligkeit am Ort. Kommt genug Tageslicht durch Fenster oder Lichtband, wird das Kunstlicht heruntergeregelt – oft ohne dass es jemandem auffällt.

Zeit.

Eine Echtzeituhr in der Zone sorgt dafür, dass Zeitpläne überall gleich laufen. Für Außenanlagen gibt es die astronomische Variante, die Sonnenauf- und -untergang kennt.

Zonen.

Leuchten werden zu Gruppen zusammengefasst: ein Regalgang, eine Hallenachse, ein Büroriegel. Jede Gruppe bekommt ihre eigene Regel, ohne dafür eigene Leitungen zu brauchen.

Komponenten

Vierzehn Bausteine.
Mit Datenblatt.

Sensoren für Halle und Büro, Controller für die Leuchte, Gateways, Zeitgeber und Bedienelemente. Jede Komponente mit technischen Daten und Datenblatt zum Herunterladen.

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Häufige Fragen

Kurz erklärt.

Was ist Lichtmanagement?

Lichtmanagement bedeutet, dass die Beleuchtung nicht dauerhaft mit voller Leistung brennt, sondern automatisch auf die tatsächliche Nutzung reagiert. Sensoren erfassen Anwesenheit und Tageslicht, eine Steuerung schaltet und dimmt daraufhin einzelne Leuchten oder ganze Bereiche.

Wofür steht LLLC?

LLLC steht für Luminaire Level Lighting Control, also Lichtsteuerung auf Leuchtenebene. Jede Leuchte hat dabei ihren eigenen Sensor und Controller und wird einzeln geregelt, statt dass eine ganze Gruppe gemeinsam geschaltet wird.

Was ist Bluetooth Mesh?

Bluetooth Mesh ist ein Funknetz, in dem jedes Gerät die Signale der anderen weitergibt. Dadurch reicht das Netz weiter als eine einzelne Funkstrecke, und es braucht keine zusätzliche Steuerleitung zwischen den Leuchten.

Lässt sich Sensorik nachrüsten?

Ja. Weil die Komponenten über Funk kommunizieren, ist für die Steuerung keine zusätzliche Verkabelung nötig. Das macht die Nachrüstung in bestehenden Gebäuden deutlich einfacher als bei kabelgebundenen Systemen. Batteriebetriebene Sensoren und Schalter kommen sogar ganz ohne Leitung aus.

Wie viel Strom spart Sensorik zusätzlich?

Das hängt von der Nutzung ab: Je unregelmäßiger ein Bereich genutzt wird, desto größer ist der Effekt. In Lagergängen, Nebenräumen und Parkflächen ist das Potenzial am höchsten, in durchgehend besetzten Produktionsbereichen am geringsten. Eine belastbare Zahl ergibt sich erst aus den Betriebszeiten Ihrer Anlage.

Funktioniert das auch mit vorhandenen Leuchten?

Das kommt auf die Leuchte an. Voraussetzung ist ein dimmbarer Treiber mit passender Schnittstelle, etwa 0–10 V oder DALI. Unsere Serien sind Sensor-Ready ausgelegt. Bei Fremdleuchten prüfen wir das im Einzelfall.

Wer plant und richtet das System ein?

Die Auswahl der Komponenten und die Aufteilung in Zonen gehören zur Lichtplanung. TRiALED unterstützt bei Auswahl, Planung und Inbetriebnahme; den Leistungsumfang legen wir für Ihr Projekt gemeinsam fest.

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