Lichtmanagement / Autani und Keilton

Licht reagiert.
Ihr Gebäude denkt mit.

Autani und Keilton bilden zusammen ein Lichtmanagementsystem: Bluetooth Mesh für die Fläche, Gateways für den Zusammenhalt und die EnergyCenter-Software als Zentrale. Vom einzelnen Raum bis zu mehreren Standorten.

Zwei Namen, ein System

Autani und Keilton
gehören zusammen.

Keilton liefert die Bluetooth-Ebene: Sensoren, Leuchten-Controller, Schalter und Zeitgeber, die sich in einem Funknetz zu Zonen zusammenschließen. Autani liefert das Dach darüber: Gateways, den Manager und die EnergyCenter-Software für Überwachung, Auswertung und Gebäudetechnik.

In den Unterlagen taucht die Kombination als Keilton+autani auf. Für die Praxis heißt das: Man kann klein anfangen und später aufstocken, ohne die installierte Technik auszutauschen.

Neubau und Bestand

Ohne zusätzliche
Steuerleitung.

Weil die Komponenten über Funk kommunizieren, entfällt die Steuerverkabelung zwischen den Leuchten. Genau das macht die Technik für bestehende Gebäude interessant, in denen eine zusätzliche Leitung nur mit erheblichem Aufwand zu verlegen wäre.

Bei einer LED-Umrüstung lohnt es sich deshalb, nicht nur die Leuchten zu tauschen, sondern die Steuerung gleich mitzudenken. Der zweite Schritt kostet in diesem Moment am wenigsten.

Sensorik erleben

Licht nur dort,
wo jemand ist.

Eine Person geht durch den Regalgang, danach fährt ein Gabelstapler. Sensoren schalten nur die Leuchten in der Nähe ein.

Sensorik
Grundlicht
Lichtfarbe
Leuchten an
– / 8
Energie gegenüber Dauerlicht
–
Gerade erkannt
–

Gestrichelt: der Erfassungsbereich eines Sensors. Die Leuchte schaltet ein, sobald jemand darin ist, und bleibt danach kurz an (Nachlaufzeit). Illustration, keine Messung. Die tatsächliche Einsparung hängt von Nutzung, Nachlaufzeit und Grundlicht ab.

Systemaufbau

Von der Leuchte
bis zum Standort.

  1. Leuchtenebene.

    Ein Sensor erfasst Anwesenheit und Tageslicht, ein Controller in der Leuchte setzt das um. Jede Leuchte wird dadurch einzeln regelbar – die feinste Stufe der Steuerung, fachlich LLLC.

    Sensoren ansehen
  2. Zone im Bluetooth Mesh.

    Die Geräte eines Bereichs bilden ein Funknetz, in dem jeder Knoten Signale weitergibt. Eine Zone umfasst rund 100 Knoten. Eingerichtet wird sie über die App: Gruppen bilden, Szenen hinterlegen, Nachlaufzeiten festlegen.

    Controller ansehen
  3. Gateway und Zeit.

    Ein Gateway verbindet die Zone mit der Autani-Plattform. Eine Echtzeituhr hält alle Geräte im Takt, damit Zeitpläne überall gleich laufen – für Außenanlagen auch astronomisch nach Sonnenauf- und -untergang. Ein Dongle zeichnet zusätzlich den Verbrauch auf.

    Gateways ansehen
  4. Zentrale mit EnergyCenter.

    Der Autani Manager führt Beleuchtung, Sensordaten, Messung und weitere Gebäudetechnik zusammen. Bedient wird er über eine Weboberfläche, grafisch auf dem Grundriss. Systemereignisse bleiben über ein Jahr gespeichert und lassen sich auswerten.

    Autani Manager ansehen
Funktionen

Was das System
tatsächlich tut.

Präsenz erkennen.

PIR-Sensoren reagieren auf Wärmebewegung, Mikrowellensensoren auf Bewegung im Raum, Dual-Tech-Sensoren kombinieren beides mit Ultraschall. Für große Höhen sorgt ein eigener Algorithmus dafür, dass aus zwanzig Metern noch zuverlässig erkannt und nicht fehlausgelöst wird.

Tageslicht nutzen.

Der Lichtsensor misst, wie hell es am Ort tatsächlich ist, und regelt das Kunstlicht entsprechend herunter. In Hallen mit Lichtband und in fensternahen Büros ist das über den Tag die stillste und wirksamste Einsparung.

Zeitpläne fahren.

Schichtbeginn, Betriebsruhe, Wochenende: Eine Echtzeituhr in der Zone sorgt dafür, dass alle Geräte dieselbe Zeit kennen – auch nach einem Stromausfall, dank interner Batterie.

Verbrauch messen.

Der Energie-Dongle zeichnet alle 15 Minuten ein Protokoll auf. Daraus entstehen Nutzungsberichte, die zeigen, wo wie viel verbraucht wird – die Grundlage, um nachzujustieren statt zu schätzen.

Zonen bilden.

Regalgang, Hallenachse, Büroriegel, Außenbereich: Jede Gruppe bekommt ihre eigene Regel. Änderungen laufen über die App oder die Zentrale, nicht über den Schaltschrank.

Von Hand eingreifen.

Ein batteriebetriebener Wandschalter mit Szenentasten lässt sich dort anbringen, wo die Bedienung gebraucht wird – auch nachträglich und ohne Leitung.

Autani EnergyCenter

Mehr als Licht
auf einer Oberfläche.

Die EnergyCenter-Software läuft auf dem Autani Manager und verarbeitet Daten aus Sensoren, lokalen Steuerungen und Messgeräten in Echtzeit. Aus Sensormeldungen, Zeitplänen und Ereignissen steuert sie die Beleuchtung und, je nach Ausbau, weitere Gebäudetechnik wie Heizung, Lüftung und Klimatisierung.

Angebunden wird der Manager über Ethernet an das lokale Netz oder einen Mobilfunk-Router. Unterstützt werden mehrere Protokolle: Bluetooth, Zigbee unter dem Namen autaniNet, EnOcean und BACnet/IP. Damit lässt sich die Lichtsteuerung zum Bestandteil einer übergeordneten Gebäudeautomation machen.

Mitwachsen

Ein Raum heute.
Ein Campus später.

Die kleinste sinnvolle Ausbaustufe ist eine einzelne Zone mit Sensoren und Controllern, eingerichtet über die App. Das reicht für einen Bereich, eine Halle oder ein Stockwerk – und funktioniert ohne Zentrale.

Wächst die Aufgabe, kommen Gateway und Manager dazu. Die bereits installierten Sensoren und Controller bleiben, wo sie sind. Diese Skalierbarkeit ist der eigentliche Vorteil des Systems gegenüber einer starren Einzelraumlösung.

Einsatzbereiche

Wo wir das
einsetzen.

  • Industrie- und Produktionshallen
  • Lagerhallen und Logistikzentren
  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Handel und Verkaufsflächen
  • Sporthallen und Sportstätten
  • Lebensmittelbereiche
  • Parkhäuser und Parkgaragen
  • Außenbeleuchtung und Betriebsgelände
  • Werkstätten und Nebenräume
  • Weitere gewerbliche und öffentliche Gebäude
Komponenten

Vierzehn Bausteine.
Mit Datenblatt.

Hallensensoren bis 22 Meter, Sensoren für Büroleuchten, batteriebetriebene Melder und Schalter, Leuchten-Controller, Gateways, Zeitgeber und die Zentrale. Alle technischen Daten und Datenblätter finden Sie in der Übersicht.

Alle Komponenten ansehen
Häufige Fragen

Kurz erklärt.

Was ist Lichtmanagement?

Lichtmanagement bedeutet, dass die Beleuchtung nicht dauerhaft mit voller Leistung brennt, sondern automatisch auf die tatsächliche Nutzung reagiert. Sensoren erfassen Anwesenheit und Tageslicht, eine Steuerung schaltet und dimmt daraufhin einzelne Leuchten oder ganze Bereiche.

Wofür steht LLLC?

LLLC steht für Luminaire Level Lighting Control, also Lichtsteuerung auf Leuchtenebene. Jede Leuchte hat dabei ihren eigenen Sensor und Controller und wird einzeln geregelt, statt dass eine ganze Gruppe gemeinsam geschaltet wird.

Was ist Bluetooth Mesh?

Bluetooth Mesh ist ein Funknetz, in dem jedes Gerät die Signale der anderen weitergibt. Dadurch reicht das Netz weiter als eine einzelne Funkstrecke, und es braucht keine zusätzliche Steuerleitung zwischen den Leuchten.

Lässt sich Sensorik nachrüsten?

Ja. Weil die Komponenten über Funk kommunizieren, ist für die Steuerung keine zusätzliche Verkabelung nötig. Das macht die Nachrüstung in bestehenden Gebäuden deutlich einfacher als bei kabelgebundenen Systemen. Batteriebetriebene Sensoren und Schalter kommen sogar ganz ohne Leitung aus.

Wie viel Strom spart Sensorik zusätzlich?

Das hängt von der Nutzung ab: Je unregelmäßiger ein Bereich genutzt wird, desto größer ist der Effekt. In Lagergängen, Nebenräumen und Parkflächen ist das Potenzial am höchsten, in durchgehend besetzten Produktionsbereichen am geringsten. Eine belastbare Zahl ergibt sich erst aus den Betriebszeiten Ihrer Anlage.

Funktioniert das auch mit vorhandenen Leuchten?

Das kommt auf die Leuchte an. Voraussetzung ist ein dimmbarer Treiber mit passender Schnittstelle, etwa 0–10 V oder DALI. Unsere Serien sind Sensor-Ready ausgelegt. Bei Fremdleuchten prüfen wir das im Einzelfall.

Wer plant und richtet das System ein?

Die Auswahl der Komponenten und die Aufteilung in Zonen gehören zur Lichtplanung. TRiALED unterstützt bei Auswahl, Planung und Inbetriebnahme; den Leistungsumfang legen wir für Ihr Projekt gemeinsam fest.

Eigene Apps

Lichttechnik.
Weitergedacht.

TRiALED Software

Sensora

Unsere Anwendung für die Sensorikplanung: Melder als Datensätze, Prüflauf, Listen und ein Film für den Kunden.

Sensora erleben
Sensora: dieselbe Halle im Betrieb – Licht brennt nur dort, wo ein Melder Anwesenheit sieht
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